Laserpointer für Katzen - Spielspaß oder gefährliches Spiel?

Katzen möchten ihre Spielstunde nicht missen. Besonders für Wohnungskatzen ist diese kleine Auszeit wichtig. Mindestens eine halbe Stunde täglich sollten Frauchen und Katze allein gehören. Das Bespaßen des Tieres schweißt nicht nur näher zusammen, es ist auch wichtig, um die natürliche Entwicklung der Samtpfote zu fördern. Spielmäuse sind dafür der Klassiker schlechthin.

Doch nicht wenige Katzenhalter nutzen Laserpointer, um ihre Tiere zu beschäftigen. Im Folgenden gehen wir einigen Fragen nach, die im Zusammenhang mit diesem Spielgerät auftauchen.


Inhaltsverzeichnis


Warum liebt meine Katze den Laserpointer?

Ein Lichtpunkt huscht durch den Raum – die Katze flitzt hinterher. Die meisten Katzen zieht der Laserstrahl magisch an. Dies hat einen einfachen Grund: Auch im sanftesten Stubentiger schlummert ein natürlicher Jagdinstinkt. Durch die schnellen Bewegungen wird die Katze zum Jagen und Beobachten animiert.

Nicht nur Katzen scheinen wunschlos glücklich. Auch uns Zweibeiner gefällt der Umgang mit dem Lichtstrahl. Ein Laserpointer für die Katze kann überall ohne Probleme eingesetzt werden.

Viele Katzenbesitzer lieben den flinken Laserpunkt umso mehr, weil sie bei dessen Aktivierung ganz gemütlich auf der Couch lümmeln können. Frauchen döst, während der Stubentiger sich verausgabt? Dies ist nicht der einzige Aspekt, über den geteilte Meinungen herrschen.


Die Jagd kann beginnen!

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Was spricht für den Gebrauch von Laserpointern?

Der bewusste und kontrollierte Gebrauch des Laserpointers kann die meisten Katzen glücklich machen. Verspielte und junge, agile Katzen werden die Jagd auf den imaginären Lichtpunkt lieben.

Doch wen überrascht es: Katzen sind eigenwillige Tiere und es gibt durchaus Stubentiger, die sich von einem Laserstrahl absolut nicht aus der Reserve locken lassen.

Wie setze ich den Laserpointer für die Katze richtig ein?

Bevor die Spielstunde beginnt, sollten Sie einige „Trockenübungen“ mit dem Laserpointer absolvieren. Der Laserpointer für die Katze wird knapp über den Boden geführt. Dadurch wird vermieden, dass die Tiere in den Laserpointer blicken.

Hat die Katze den Laserpointer anvisiert, wird sie ihn zunächst nicht mehr aus den Augen lassen. Sie können dann etwas erfinderischer werden und den Lichtstrahl auch über Stühle oder die Couch führen, um den Bewegungsdrang der Tiere zu fördern.


Achtung!

Verwenden Sie nur spezielle Laserpointer für die Katze. Von Laserpointern mit Zufallsgenerator ist abzusehen. Dabei ist die Gefahr, dass der Lichtstrahl das Katzenauge trifft viel zu groß.


Wie lässt sich Frust beim Spiel mit dem Laserpointer vermeiden?

Katzen lernen schnell dazu. Dies schließt auch die Erkenntnis ein, dass dieser rote Punkt zwar lustig über den Boden tanzt, sich aber nicht fangen lässt. Katzen möchten auf ihren Streifzügen Beute machen. Dabei beweisen sie nicht selten Zeit, Ausdauer und Geduld.

Bleibt das Erfolgserlebnis aus, schleicht sich Frust in den Katzenalltag. Frauchen wird beobachten können, wie die Tiere mit der Zeit vollkommen überdreht über den Boden huschen. Dies wird nicht selten als gesteigerte Spielfreude missinterpretiert. In Wirklichkeit werden die Tiere immer gestresster und aggressiver.

Nun ist Frauchen am Zug. Mit einigen kleinen Tricks muss der Jagderfolg auf den Laserpointer nicht ausbleiben. Lassen Sie den Laserstrahl einige Zeit über den Boden huschen und lenken ihn gegen Ende des Spiels auf einen roten Gegenstand, den Sie vorab auf dem Fußboden deponiert haben. Es eignen sich Spielmäuse, Bälle oder Schmusekissen. Die Katze hat dann ihre Beute gefunden und kann die aufgestaute Energie abladen.

Will dieser Trick nicht funktionieren, gibt es eine weitere Taktik, um den Stubentiger wieder zum Schnurren zu bringen:  Belohnen Sie die gestresste Fellnase mit einem Leckerli.

Kann das Spiel mit dem Laserpointer Schaden anrichten? 

Es spricht nichts dagegen, den Pointer mit Laserfunktion hin und wieder einzusetzen. Für die Befriedigung des täglichen Spiel- und Jagdtriebes ist der Laserpointer allerdings weniger geeignet. Während die Katze dem Lichtstrahl nachjagt, wird nur der Sehsinn gefordert. Einen Laserpointer kann Ihre Katze weder hören noch riechen.

Auch die Berührung des Laserstrahls und damit das „Beute machen“ bleibt aus. Damit kann der Laserpointer nicht als natürliches Katzenspielzeug bezeichnet werden. Dies bleibt für die Tiere nicht ohne Folgen. Die anfängliche Begeisterung kann schnell in Frustration umschlagen.

Das Spielzeug wird in diesem Fall entweder komplett ignoriert oder das Tier zeigt sich nach Spielende dermaßen überdreht, dass es nicht zur Ruhe kommt und den Boden weiterhin akribisch nach dem Lichtpunkt absucht.

Fazit: Für das kurzzeitige Spiel kann der Laserpointer eingesetzt werden. Durch den ausbleibenden Jagderfolg ist der Laserpointer nicht geeignet, um den Stubentiger auf Dauer artgerecht und nachhaltig zu beschäftigen.

Kann der Laserpointer für die Katze den Augen schaden?

Der gebündelte Laserstrahl kann Katzenaugen schaden. Auch Ihre Augen sind gefährdet, wenn Sie direkt in den Laserstrahl schauen. Katzen besitzen weit empfindlichere Augen als wir Menschen. Daher dürfen die Tiere keinesfalls direkt in den Lichtstrahl blicken.

Katzenaugen sind sehr sensibel. Die Tiere können selbst bei Dunkelheit recht gut sehen. Der Umgang mit dem Laserpointer sollte verstanden werden. Tanzt der Laserpunkt über spiegelnde Flächen, kann er die Augen der Katzen treffen. Dazu zählt auch Laminat und andere reflektierenden Oberflächen.

Im schlimmsten Fall kann die Katze durch den unsachgemäßen Umgang mit dem Laserpointer erblinden. Dies verursacht nicht nur horrende Tierarztkosten, sondern auch Leid und Schmerz. Beides ist vermeidbar, wenn der Einsatz des Laserpointers überlegt und gezielt erfolgt.

Welche Laserpointer für Katzen sind ungefährlich?

Ein gewisses Risiko muss beim Umgang mit dem Laserpointer für Katzen immer einkalkuliert werden. Möchten Sie Ihrer Katze die Jagd auf den Laserstrahl nicht vorenthalten, wählen Sie Produkte aus dem Fachhandel für Tierbedarf.

Diese Geräte sind meist getestet und schwere Schädigungen des Katzenauges können in der Regel ausgeschlossen werden. Diese Pointer besitzen nur eine geringe Strahlung, die wenig Schaden anrichten kann. Von Laserpointern zweifelhafter Herkunft und fehlender Kennzeichnung wird dringend abgeraten. Unter Umständen werden die Grenzwerte der Strahlung massiv überschritten.

Welche Alternativen zum Laserpointer gibt es?

Das Angebot an Katzenspielzeug ist groß. Die Hersteller legen Wert darauf, dass der Jagdtrieb bedient wird und die Beute gefangen und erlegt werden kann. Diesen Effekt erreichen Sie mit Spielangeln sehr gut. Auch Spielmäuse, kleine Bälle oder Wolle können Sie durch das Zimmer werfen. Besonders lustig: Nicht wenige Samtpfoten beherrschen das Apportieren und bringen das Spielzeug bereitwillig zu Ihnen zurück.

Möchten Sie die Reaktion Ihrer Katze auf den Lichtstrahl ausprobieren, können Sie auch eine Taschenlampe verwenden.

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